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Mußack Service und Holzverarbeitung GmbHWissenswertes über Brennholz aus BayernBrennholz - eine kostengünstige und umweltschonende AlternativeHolz, als ältester Brennstoff der Menschheit, war bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts neben Wind und Wasser der wichtigste Energielieferant in Europa. Nach dem 2. Weltkrieg durch die "billigen" und scheinbar unerschöpflichen Energieträger Erdöl und Erdgas verdrängt, erfährt das Brennholz heute, insbesondere wegen seiner Umweltfreundlichkeit, wieder zunehmende Beachtung. GeschichtlichesDer Wald hat die Entwicklung des Menschen von Anfang an begleitet. Erst seit Anfang der siebziger Jahre hat das Interesse an Brennholz wieder deutlich zugenommen. Der rasante Verbrauch fossiler Energieträger mit dem damit verbundenen Anstieg des Treibhauseffektes sowie die gefährliche Abhängigkeit von diesen Energiequellen sind die Hauptgründe hierfür. Eigenschaften des Brennstoffes HolzDie Eignung des Holzes als Heizmaterial gründet sich auf seinen Heizwert, seine Entzündlichkeit und seine Brenneigenschaften. Der Rottenburger Fachhochschul-Professor Hans-Peter Ebert gibt in seinem Werk "Holzfeuerung für alle Ofenarten" für unsere heimischen Hauptbaumarten folgende Heizwerte je Raummeter bzw. je kg an:
HW/Rm: Heizwert je Rm Brennholz, gerundet auf 100 kWh Entscheidender Anteil am Heizwert des Holzes hat jedoch der Wassergehalt des Holzes. So sagt man, daß frisch eingeschlagenes Holz bis zu 50 % seines Gewichtes Wasser enthalten kann. Nach einer mindestens 6-monatiger belüfteten Lagerung ist das Holz lufttrocken und enthält eine Restfeuchtigkeit von 15 - 25 %. Wird das Holz im nassen Zustand verbrannt, muß das Wasser zuerst herausgekocht werden bevor die eigentliche Verbrennung des Holzes erfolgen kann. Das hat neben dem Heizwertverlust zur Folge, daß durch die Verbrennung bei abgesenkter Temperatur nicht mehr alle Holzbestandteile vollständig verbrennen können. Holzgase verlassen unverbrannt den Schornstein oder schlagen sich gar als Teer und Ruß im Schornstein nieder. Dies isoliert die wärmeabgebenden Teile des Kamins und trägt bei Entweichung in die Atmosphäre zur Luftverschmutzung bei. Feuchtes Holz zu verbrennen ist also nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch stark umweltbelastend. Trocknung von Brennholz
Bedeutung für die UmweltDer ökologische Vorteil von Brennholz als Ersatz für die nur begrenzt vorhandenen fossilen Energieträger (z.B. Erdöl, Steinkohle oder Erdgas) gewinnt künftig an Bedeutung. Bei der Verbrennung von Erdöl entsteht u. a. Kohlendioxid (CO2). Nimmt dessen Anteil in der Atmosphäre weiter zu, so trägt es zum Treibhauseffekt und der damit verbundenen Erwärmung der Erdoberfläche bei. Beim Aufbau von Holz entzieht der Wald der Atmosphäre dieses Gas und legt es gebunden im Holz längerfristig fest. Wir kaufen unseren Rohstoff Holz nur aus nachhaltig wirtschaftenden Forstbetrieben wie Staatsforstverwaltung, Großprivat- und Kommunalwald. Dort wird der Rohstoff Holz von uns oder vom Forstbetrieb selbst geerntet. Dies bedeutet, daß im selben Zeitraum mindestens soviel Holz nachwächst, wie geerntet bzw. verbrannt wird. Ganz egal ob das Holz langsam verrottend im Wald liegt oder verbrannt wird, die Nutzung des Waldes ist immer CO2-neutral. Im Gegensatz hierzu wird über die Verbrennung von Erdöl und Erdgas bisher in der Erde fixiertes CO2 zusätzlich zum bereits vorhandenen Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben und dort angereichert. Hier liegt der wesentliche Vorteil des Brennstoffes Holz!
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